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Pressemitteilung

Wird der Storch Nachwuchs haben?

"Altstorch wieder da" titelt der Donaukurier am 8./9.3.2025 und zeigt einen Storch auf einem Handymasten. "Er wird da wohl vergeblich brüten", meint der ÖDP-Kreisvorsitzende Holger Geißel und begründet seine Vermutung in einem Leserbrief.

Ein Storch gleitet durch die Luft

Wo soll er nisten? Hoffentlich nicht auf einem Handymasten!

Warum hat um den Handymasten bisher kein Storch gebrütet, bzw. ist ein Bruterfolg bisher ausgeblieben? Der neue Elektrosmog Report könnte darüber Aufschluss geben. Er bespricht 10 Studien zu biologisch medizinischen Auswirkungen nicht-ionisierender Strahlung. Zwei Ergebnisse stechen heraus. Die algerische Forschergruppe Sakraoui et. al (2023) untersuchte, ob das Nisten von Störchen auf Mobilfunkmasten sich auf die Reproduktionsrate auswirkt.
 
Das Ergebnis: Nester, die sich direkt auf den Antennen befinden, haben einen sehr geringen Reproduktionserfolg. Je weiter die Nester von den Antennen entfernt sind, destro größer ist der Reproduktionserfolg. Nester ohne Jungtiere befanden sich auschließlich auf den Basisstationen, während Nester mit 4 Jungtieren am häufigsten in Nestern zu finden waren, die mehr als 300 Meter von den Antennen entfernt waren. Die Bundesregierung und die Mobilfunkbetreiber nutzen immer wieder Bilder von Störchen auf Mobilfunksendeanlagen als Beweis für Umweltfreundlichkeit der Strahlung. Glaubwürdig ist diese Vorgehensweise aber nicht.
 

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